Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge

Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge

Veranstaltung für und mit Flüchtlingen

„Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge“

am Mittwoch, 7.März 2018, 18 Uhr

im KOMMzentrum, Kleiststraße 30 B, 66538 Neunkirchen

Sie informieren, Ihre Fragen beantworten und mit Ihnen diskutieren die Vertreter von folgender Institutionen:

  • Jobcenter im Landkreis Neunkirchen
  • Welcome Center Neunkirchen
  • Micado Migration
  • IQ-Netzwerk Saarland, Teilprojekt „Qualifizierungsbegleitung für internationale Pflegekräfte im Prozess der beruflichen Anerkennung“
  • IHK Saarland – Flüchtlingsnetzwerker
  • HWK Saarland – Flüchtlingsnetzwerker
  • Projekt KOMPASS des Deutschen Roten Kreuzes
  • AQA gGmbH – gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft  des Landkreises Neunkirchen
  • JugendBeratungsZentrum Kompass des Landkreises Neunkirchen

Veranstalter:

  • Ehrenamtsinitiative „Flüchtlings-/Migrantenhilfe Neunkirchen“
  • Interkultureller Freundeskreis Ottweiler
  • Deutsch-Syrischer Freundschaftsverein „Weißer Jasmin“ Merchweiler
  • Ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiter und aktive Flüchtlinge aus dem ländlichem Raum

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „GeTeZu-Gesellschaftliche Teilhabe Zusammen“ statt.

Projektführung: OV der Litauer im Saarland

Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge

Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge

Am 07.03.2018 findet eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge“ in Neunkirchen im KOMM-Zentrum statt. Wer sich an den Vorbereitungen und der Gestaltung der Veranstaltung beteiligen möchte ist herzlich eingeladen.

Projekt „GeTeZu“

Projekt „GeTeZu“

Projekt „GeTeZu – Gesellschaftliche Teilhabe Zusammen“

Ehrenamtsinitiative „Flüchtlings- und Migrantenhilfe Neunkirchen“

Projektlaufzeit: 09.10.2017- 08.10.2018.

Zweck: Mit dem Integrationsprojekt GeTeZu – „Gesellschaftliche Teilhabe Zusammen“ soll Aktivitäten der Ehrenamtsinitiative „Flüchtlings- und Migrantenhilfe Neunkirchen“ fortgesetzt und erweitert, Ehrenamtsarbeit gestärkt, Motivation von Geflüchteten, insbesonders jungen und Partizipation in die Arbeit von Flüchtlingshelfern nachhaltig zu verankern gefördert, Kultur-, Wissensaustauschs- und Begegnungen ermöglicht, Geflüchtete zu verschiedenen aktuellen gesellschaftlichen Themen sensibilisiert. Netzwerk mit ähnlichen Initiativen in kleineren Orten soll gestärkt/aufgebaut werden. Daneben soll die positive Wahrnehmung der Jugendlichen mit Fluchthintergrund in der Öffentlichkeit gestärkt werden. Weiterbildung für Projekteillnehmern und interessierten Ehrenamtlern, Verbandsmitgliedern, die sowie während auch nach Abschluss des Projektes als Multiplikatoren auch in eigenen Gruppen zu dieser Thematik tätig werden können, zu ermöglichen. Ausflüge und Exkursionen mit informativen Zielen und neue Heimat erkunden, ländliche Gebiete kennenlernen, außerschulische Angebote, Besuch von kulturellen Veranstaltungen, Infoveranstaltungen.

Zielgruppe altersunabhängig: Flüchtlinge, ehrenamtliche Helfer, Migranten, netzwerkende Initiativen mit ähnlichen Zielen und Migrantenselbstorganisationen, die sich kooperieren werden, Interessierte

Ausführende Stelle: OV der Litauer im Saarland.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Programms „500 Landinitiativen“ gefördert.

 

Sachbericht 2017

Sachbericht 2017

(Menüpunkt „2017“)

Projekt „Gelebte Teilhabe und Zusammenarbeit“

Sachbericht

Projektlaufzeit 01.01.-31.12.2017

Im Laufe des Projektes wurde sehr viel mit den Zielgruppen Flüchtlinge, Neu Zuwanderer, ehrenamtliche Begleiter gearbeitet und verschiedene Aktivitäten durchgeführt, darunter:

 

Regelmäßige Treffen

  • abwechselnd „Interkultureller Frauen-Treff“ für junge Frauen und Mütter und „Interkultureller Eltern-Treff“, sowie deren Kinder und Geschwister
  • Einmal monatlich fand „Austausch-Cafe“ statt.
  • Einmal monatlich fand unser „Cafe der Kulturen“ statt.

 

Unregelmäßige Treffen/Aktionen

  • Informationsveranstaltung „Psychische Belastungen bei Flüchtlingen, richtiger Umgang und Hilfsangebote“ in Zusammenarbeit mit dem DRK Saarland, der Interkulturellen Frauen-Selbsthilfegruppe „Bunte Seelen“ und dem JUZ-united Neunkirchen
  • Teilnahme an der Aktion Picobello-Aktion (bei welcher in der Innenstadt Neunkirchen Müll aufgesammelt und entsorgt wurde)
  • Besichtigung des Saarländischen Rundfunks (SR)
  • Kennenlernentreff mit  der Welcome Box Refugee Saar
  • Erlebnispädagogische Ausflüge zur „Gulliver Welt“ und zum Blumengarten in Bexbach
  • Präsentation mit einem Stand bei der Jobmesse „Gesundheitsbranche“ in der Berufschule in Neunkirchen
  • Begegnung mit den Mitgliedsverbänden des Landesjugendrings Saar
  • Präsentation mit einem Stand beim „Kinderfest“ der Stadt Neunkirchen
  • Info-Veranstaltung rund um das Thema „Bildung“ für Personen mit Migrationshintergrund, „Frauennachmittag“ im Rahmen der bundesweiten Aktion „Interkulturellen Woche“
  • Workshop „Ich, wir und die Anderen“ des Adolf-Bender-Zentrums in der DaF-Klasse der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen.

 

       Interessierten jungen  geflüchteten Männern dabei zu helfen, eine eigenständige Gruppe zu bilden.

Im Januar wurden 5 junge Geflüchtete als organisatorische Kraft ins Projektteam aufgenommen. Es wurde  ihnen ermöglicht, sich an der Planung und Durchführung von verschiedenen Aktivitäten im Rahmen des Projektes zu beteiligen. Sie lernten, eine Gruppe ihrer  Landsmänner zu koordinieren: Über 25  jungen Männer aus Syrien schlossen sich   zu einer Kulturgruppe zusammen. Kern der Kulturgruppe war die 17-köpfige Gruppe „Söhne Damaskus“, die traditionelle syrische Musik präsentiert. Hier wurde von dem Projektteam und ehrenamtlichen Helfern sehr viel Gruppenarbeit geleistet. Dabei wurden niederschwelige Methoden und Instrumente  des interkulturellen Lernens und erlebnispädagogische Maßnahmen verwendet, wie verschiedene Coachings, Workshops, Infostunden, Klärungsarbeit zur Pflege der Seite der syrischen Kulturgruppe auf Facebook.  Dazu wurde eine Plattform angeboten, um mehrere neue Kontakte zu knüpfen, sich zu beteiligen, sich zu informieren, sich zu vernetzen und die syrische Kultur bei  verschiedenen Veranstaltungen zu präsentieren, darunter:

  • Kennenlernentreff in der Edith Stein Sozialpflegeschule und Teilnahme an dem Tag der offenen Tür mit einem Auftritt
  • Besichtigung des Festivals der Migration und Kulturen in Luxembourg.
  • Kennenlernen bei einem Ideen-Workshop der Zusammenarbeit, gemeinsam mit   Vertretern des Landesjugendrings Saar und des Projektes samofa (Haus Afrika). Anschliessend folgten weitere Austausch-Treffen in Neunkirchen und Saarbrücken
  • Kennenlernentreff der Islamischen Gemeinde Saarland in Saarbrücken, mit Austauschgespräch mit dem Vorstand, Führung durch die Räume und die Moschee,
  • Teilnahme am Bühnenprogramm und Präsentation mit einem Stand beim Stadt-Fest „Neunkircher Frühling“,
  • Kennenlernentreff des Flüchtlingsnetzwerkes „ANKOMMEN in Saarbrücken-Altenkessel mit einem Auftritt bei dem Deutsch-Syrischen Nachbarschaftsfest
  • Teilnahme am Bühnenprogramm und Präsentation mit einem Stand beim  Interkulturellen Viertelfest Neunkirchen
  • Mitgestaltung des Gemeinschafts-Flashmobs der Malteser-Jugend/Saar und ihren Gästen –  Jugendlichen aus der Ukraine, und eintägige Teilnahme an ihrem Camp mit Workshops und anderen Aktivitäten,
  • Kennenlernentreff der „Flüchtlingshilfe Homburg/Saarpfalz“,  mit einem Auftritt bei ihrem Fest „Sport – Generationen verbindet“ mit der Turnvereinigung Oberbexbach 1894 e.V.

 

Anfang Juli fand im Rahmen des Projektes „Gesellschaftliche Teilhabe und Zusammenarbeit“ eine Kooperation für die Veranstaltung „1.Deutsch-Syrische Fest in Neunkirchen“ statt. Dabei wurde eine sehr  intensive Begleitung mit Coachings beim Planen/Durchführen des Vorhabens angeboten.

Das Ganze diente auch als Anstoß für die eventuele Entstehung eines Vereins von Geflüchteten im Sinne der Volkerverständigung.

Nach der Interkulturellen Woche konnte die syrische Kulturgruppe ihre Aktivitäten schon eigenständig weiterführen.

Das Projekt wurde abgeschloßen durch Mitgestaltung einer Gemeinschaftsveranstaltung „Winterstimmung“ mit verschiedenen Gruppen, die ebenfalls die Räume im KOMMzentrum nutzen.

Das Projekt  „Gelebte Teilhabe und Zusammenarbeit“ wurde gefördert im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Neunkirchen“  im Bundesprogramm  „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

  

 

Save The Date; Īd al-Fitr

Save The Date; Īd al-Fitr

Save the Date – Merk Dir das Datum!

Die Ehrenamtsinitiative „Flüchtlings-und MigrantInnenhilfe Neunkirchen“ und die junge Syrische Kulturgruppe Neunkirchen organisieren das 1.Syrisch-Deutsche Begegnungsfest – Īd al-Fitr , das ganztägig am 01. Juli (Samstag) im Stadtzentrum Neunkirchen stattfinden wird. Das Fest soll dazu dienen, die unterschiedlichsten Kulturen zusammenzubringen. Im Fest erwarten Sie traditionelle Tänze und Lieder der syrischen Folkloregruppe „Söhne Damaskus“, orientalische und internationale Spezialitäten, selbstgefertigte Handarbeiten und Kinderunterhaltung… – wir sind bereits eifrig am Planen und organisieren.
Mehr Information finden Sie in den Einladungen, die wir im Juni rausschicken werden!

Haben Sie Lust, das Fest mitzugestalten und vieleicht sogar einen eigenen Beitrag zu leisten, damit das Fest möglichst bunt und interkulturell wird? Alle Ideen sind willkommen, sei es ein Auftritt auf der Bühne, Kinderunterhaltung, Mitmachaktionen, Übernahme von einigen Kosten, wie notwendige Gebühren, Unterstützung bei… oder…
Kontaktieren Sie uns einfach! Schicken Sie eine Email an: fluechtlingshilfe.pr.nk@googlemail.com mit ein paar Sätzen, was Sie anbieten können, worum es geht, Zeitrahmen usw.
Kontakt auf Arabisch bitte hier: https://www.facebook.com/SoehneDamaskus/?ref=bookmarks

Bitte zögern Sie nicht und antworten Sie bald, damit auch Ihr Name bzw. der Name Ihres Vereins in unsere Druckwerbung aufgenommen werden kann.

Vielen Nichtmuslimen sind viele schönen Seiten der islamischen Lebenspraxis, die ja auch durchaus Ähnlichkeiten damit haben, wie Nichtmuslime ihre Feste begehen, gar nicht bekannt, was schade ist, da dies ganz andere Bilder und Eindrücke vom Islam bieten kann, als die sehr geringen und verzerrenden, die man durch die medialen Debatten bekommt.

Traumatisierung und Integrationshemmnissen

Traumatisierung und Integrationshemmnissen

Hilfsangebote bei Traumatisierung und Integrationshemmnissen von Flüchtlingen.

Im Rahmen der Veranstaltung „Cafe der Kulturen“ wurden im KOMMZentrum mögliche Auslöser und Definitionen von psychischen Erkrankungen im Flüchtlingskontext sowie Hilfsangebote im Umgang damit vorgestellt.
Stellen Sie sich vor, Sie hatten soeben einen schlimmen Autounfall und sind gerade noch mal mit dem Leben davon gekommen. Als erstes schaltet Ihre Psyche in einen Modus, der einerseits betäubt und andererseits adrenalingesteuert innerlich aufwühlt. Zu einer gewissen emotionalen Leere mit gleichzeitiger Übererregung kommen in den darauffolgenden Tagen vielleicht noch Schlaflosigkeit, Nervosität, Weinkrämpfe, Probleme mit Dingen, die im Normalfall zum Alltag gehören und/oder Schreckhaftigkeit bis Ihre Psyche den Vorfall verarbeitet hat und sich wieder normalisiert. Ein Trauma.

Menschen, die aus ihrem Heimatland flüchten mussten, sind oft traumatisiert und viele von ihnen haben belastende Erlebnisse erfahren, die von der Trennung von den Eltern oder Kindern gehen über schlechte Behandlung in Auffanglagern über extremen Hunger und Kälte bis hin zu Folter und Mord oder Bombenanschläge und Überfälle, bei denen sie gesehen und erlebt haben, wie andere Menschen, auch die eigenen Kinder oder Eltern, getötet wurden. Solche Traumata sind schwer vorstellbar und müssen von der eigenen Psyche irgendwie verarbeitet werden.

Vanessa Raumer arbeitet im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge und Migranten/-innen (PSZ) in Saarbrücken, welches Unterstützung bietet bei der Bewältigung von traumatischen Erlebnissen und Integrationsproblemen (Kontakt: raumerv@lv-saarland.drk.de, Telefon PSZ: 0681-9764254). Sie erklärte in der Veranstaltung „Psychische Probleme bei Flüchtlingen, richtiger Umgang und Hilfsangebote“, dass die sog. PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) innerhalb von sechs Monaten auftreten kann und oft begleitet wird von Flashbacks, plötzlich auftretende Bilder der traumatischen Ereignisse mit den dazu gehörigen Gefühlen, wie große Angst, Hoffnungslosigkeit oder Verzweiflung. Auslöser (Trigger) dafür können alltägliche Dinge sein, die von anderen eventuell gar nicht wahrgenommen werden, wie Farben oder Gerüche. Vor allem für Kinder sind zum Beispiel Feuerwerke solche Trigger, wobei die Knallgeräusche sie in große Angst versetzen können, da sie direkt mit Lebensgefahr in Verbindung gebracht werden.

Die Betroffenen können nach schlimmen Ereignissen in Depressionen fallen, das Gefühl haben, verrückt zu werden oder mit dem Alltag nicht zurecht zu kommen oder aber mit Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen ohne organische Ursachen reagieren. Weitere Symptome sind Traurigkeit, Schlafstörungen, Suizidneigung, Albträume, Wut, Angst, Trauer, Amnesie, Fahrigkeit oder sozialer Rückzug. Auch untypische Reaktionen sind möglich, wie im Falle eines jungen Mädchens, das eine Essstörung entwickelte, weil es in den Auffanglagern auf der Flucht oft verdorbenes Essen erhalten hatte, welches es meist direkt wieder erbrechen musste.

In der Veranstaltung thematisierte die Psychologin Raumer ebenfalls unterschiedliche Lebensumstände und Probleme der Geflüchteten, die bewältigt werden müssen und zu Integrationshemmnissen werden können. Zu nennen wären da vor allem der „Kulturschock“ mit fremder Sprache, Schrift und anderen Verhaltensmustern, aber auch Diskriminierung, schlechte Wohnsituation, der erschwerte Zugang zum Arbeitsmarkt oder der unsichere Aufenthaltsstatus von Angehörigen mit Angst vor der Abschiebung zurück in das Land, wo die Traumatisierungen stattgefunden haben. Auch Schuldgefühle spielen eine große Rolle, etwa, die Familie zurück gelassen zu haben oder wenn das eigene Kind bei der Flucht über das Wasser nicht gerettet werden konnte. In solchen Fällen vermitteln die Mitarbeiter des Projektes HOPE des DRK-Landeverbandes für Flüchtlinge mit Bleiberecht Therapieangebote, die die Aufarbeitung und Bewältigung des Erlebten zum Ziel haben.

Im Umgang mit Traumatisierten sind ehrenamtliche Helfer oft überfordert. Als grobe Richtlinie gab es ein paar Tipps, v.a. Zuhören ohne allzu viele Nachfragen, die Erinnerung, dass sie jetzt an einem sicheren Ort sind oder die Anerkennung, was schon alles geschafft wurde. Wenn man damit nicht weiter kommt, ist es angebracht, zu einer Therapie zu raten, aber auch gegebenenfalls zu akzeptieren, dass keine Hilfe gewollt ist.

Text: Katja Janoschek, Öffentlichkeitsarbeit „Partnerschaft für Demokratie“ des Landkreises Neunkirchen

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Die Koopeationsveranstaltung von: der Ehrenamtsinitiative „Flüchtlingshilfe Neunkirchen“, dem DRK-Landesverband Saarland e.V./HOPE-Projekt, der Interkulturellen Frauen-Selbsthilfegruppe „Bunte Seelen“ und dem JUZ Neunkirchen.

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Im Rahmen des Projektes „Gelebte Teilhabe und Zusammenarbeit“ vom Ortsverband der Litauer im Saarland, das im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Neunkirchen“ im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.
Fotos: Laima Rui

Neunkircher Frühling

Neunkircher Frühling

Am 9.April fand „Neunkircher Frühling 2017“ statt. Mit einem Gemeinschaftsstand präsentierten sich auf dem Stummplatz auch die „Syrische Kulturgruppe Neunkirchen“, die Ehrenamtsinitiative „Flüchtlingshilfe Neunkirchen“ und die Interkulturelle Frauen-Selbsthilfergruppe „Bunte Seelen“. Ein toller Beispiel der Integration, Zusammenarbeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Eine gute Gelegenheit für unsere Schützlinge, vieles Neues in der Sache planen, organisieren, sich zu präsentieren praktisch zu erlernen und zu erleben. Tolle Leistung, gute Stimmung!
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Im Rahmen des Projektes „Gelebte Teilhabe und Zusammenarbeit“, das im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Neunkirchen“ im Bundesprogramm „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird
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Syrische Kulturgruppe Neunkirchen: www.facebook.com/SoehneDamaskus/

Interkulturelle Selbsthilfergruppe „Bunte Seelen“:

Fotos: L.Rui, H.-J. Krieger

Syrische Folkloregruppe „Söhne Damaskus“

Syrische Folkloregruppe „Söhne Damaskus“

Folkloregruppe „Söhne Damaskus“
مجموعة الموسيقى الشعبية السورية

Interessen der Band:

Syrische Traditionen und Musik, interkulturelle Zusammenarbeit
التقاليد السورية والموسيقى، والتعاون بين الثقافات

Nachrichten und Bilder über das Grauen in Syrien erschüttern die Welt. Jeden Tag erfahren wir von neuen Schreckenstaten. Eine ganze Nation ist auf der Flucht. Auch das kulturelle Erbe ist durch den Bürgerkrieg massiv bedroht. Neben den historischen Bauwerken und Kunstschätzen ist – viel weniger beachtet – auch die Musikkultur, das immaterielle Kulturerbe bedroht. Ein großer Teil der syrischen Musiker flüchtete ins Ausland. Ihr Ziel ist es, ihre Kultur und ihre Musik im Ausland weiterleben zu lassen.

Die syrische Folkloregruppe „Söhne Damaskus“  ist ein Zusammenschluss von 16 jungen syrischen Männern. Ihr Ziel ist es zum einen, traditionelle Gesänge, Tänze und anderes Volksgut aus der verlassenen Heimat zu erhalten und den jugendlichen Landsleuten zu vermitteln. Zum anderen aber auch, die eigene Kultur den neuen Freunden in einem neuen Land zu präsentieren.

Künstlerische Leitung:
Mohamad Shraby, Abdullhadi Shrabi
An der Damaszener Musikschule lernten sie, den anderen die traditionelle Damaskus-Musik beizubringen.

Entstehung:
In Deutschland wurde die Musikgruppe im Oktober 2016 erneut gegründet. Unterstützt wird die Musikgruppe von der Ehrenamtsinitiative „Flüchtlings-und Migrantenhilfe Neunkirchen“, deren Mitglieder sich aktiv engagieren.
Heutzutage wohnen die Männer in Schiffweiler und Neunkirchen des Bundeslandes Saarland in Deutschland.

Publikum:
Wenn diese nationale Folkloregruppe in traditionellen Kleidern auftritt und die Männer im Rhythmus der Trommeln singen und ihre Köpfe schwenken, dann kennt die Begeisterung keine Grenzen. Diese wird allenfalls noch durch die traditionellen Tänzen mit Schwertern übertroffen.   Aber das bedeutet auch, Gedanken zu vermitteln, eine Botschaft, die in Form von Liedern und Melodien oft stärker ist als andere Mittel. Wenn man die syrischen Musiker hier in Neunkirchen erlebt, vergisst man leicht, unter welch schwierigen bis lebensgefährlichen Umständen es ihnen gelungen ist, nach Deutschland zu kommen.

Die erste Auftritte in neuer Heimat:
2016, November – Dezember:

  • An der Friedensaktion in Spiesen-Elversberg
  • Bei der Jahresabschlussfeier der „Flüchtlingshilfe Neunkirchen“
  • private Auftritte

Geplante Auftritte im Jahr 2017:

  • Tag der öffener Tür der Akademie für Sozialpädagogen in Neunkirchen, Edith-Stein-Schule
  • „Neunkircher Frühling“
  • 3. Nachbarschafts-Begegnungsfest des „Netzwerkes Ankommen in Altenkessel-Saarbrücken“
  • Viertelfest Neunkirchen

Im Anschluss an ihre Auftritte möchten die Mitglieder gerne das Gespräch mit dem Publikum finden, Fragen zu Flucht und Heimat beantworten und dabei Freundschafts- und Friedensgedanken austauschen. „Es hat sich etwas in unserer Seele verändert. Wir müssen jetzt mehr Verantwortung übernehmen und durch Musik anderen Menschen vermitteln, was passiert ist und wer das syrische Volk ist“ – so einer der Leiter der Musikgruppe.

Ob es diesen jungen syrischen Musikern gelingen wird, ihr reiches Erbe an traditionellen Musikformen zu bewahren und neue zu entwickeln, wird auch von der tatkräftigen Unterstützung von uns allen abhängen.

Organisatorische Leitung:
Laima Rui (Litauen), Initiatorin und Koordinatorin der „Flüchtlings- und Migrantenunterstützung Neunkirchen“

Café der Kulturen

Café der Kulturen

Veranstaltungen der Reihe „Café der Kulturen“:

  • Austausch, Informationen, gegenseitige Hilfe, Vernetzung und Zusammensein…
  • Oft mit Experten zu einem aktuellen Thema
  • Jeden 3. Mittwoch im Monat, 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr
  • KOMM-Zentrum, Kleiststraße 30b, 66538 Neunkirchen
  • Zugewanderte und Einheimische, jung oder alt, Frau oder Mann, alle Konfessionen

Jeder kann gerne etwas kleines zum Essen mitbringen

Organisations- und Austauschtreff

Organisations- und Austauschtreff

Der Organisations- und Austauschtreff findet an jedem 1. Montag im Monat von 17:00 – 19:00 Uhr im KOMMzentrum, Kleiststr. 30 B, 66538 Neunkirchen in Raum 1 statt.

Wer? 

Zu diesem Treffen sind alle aktiven Helfer und natürlich auch alle interessierte Bürger eingeladen, die Interesse an einer Patenschaft haben oder sich über Hilfemöglichkeiten informieren möchten.

Einen ganz wichtigen Beitrag können hier Menschen mit Migrationshintergrund, die schon länger in Deutschland leben, leisten. Sie kennen sich hier gut aus, daher können dabei eine Brücke zwischen den Kulturen schlagen.

Was?

Es soll ein Erfahrungsaustausch sein und wichtige Fragen für Neueinsteiger beantwortet werden.  Etwas Neues voneinander lernen, Angebote, Ausflüge und Freizeit gemeinsam planen, Auszeit, Selbsthilfe … 

Freude am Mitmachen, Ideen und Kreativität, Zeit

Wir freuen uns über neue Gesichter und heißen alle herzlich willkommen!