Unterstützerkreis Flüchtlinge (UKF)

Unterstützerkreis Flüchtlinge (UKF)

Der UKF entstand vor 2 Jahren im Rahmen des Zuzugs der ersten Flüchtlinge (unter dem Dach der kath. Pfarrgemeinde) mit dem Ziel, ihnen den Einstieg in das neue Leben in Deutschland zu erleichtern und ihnen zu zeigen, dass sie willkommen waren.

Rasch und kontinuierlich hat sich die Anzahl der Flüchtlinge erhöht.

Ebenso erweiterte sich der Unterstützerkreis mit Bürgern, die es als ihre Aufgabe sehen, den Übergang vom früher gesicherten Leben der Menschen zum unsicheren Status als Geflüchtete im fremden Land abzufedern und durch vielfältige Hilfe zu kompensieren.

Diese alltägliche Unterstützung zeigt sich z.B. bei Fahrten zum Kreissozialamt in Ottweiler oder zur Zentralen Ausländerbehörde in Lebach. Auch bei Gängen ins Rathaus bietet der UKF seine Hilfe an. Sie erfolgt seit langem in kontinuierlicher und reibungsloser Kommunikation mit den Gremien der Gemeinde (Ordnungsamt, Bauamt, Schulamt….).

Termine bei der Caritas, beim Jobcenter, bei Ärzten aber auch die Anmeldungen in Schulen und Kindergärten gehören ebenso zum Alltagsangebot der Unterstützer. Die verstehen sich mittlerweile als Paten einzelner Familien und Bedarfsgemeinschaften, unterstützt durch Dolmetscher aus der Kommune und auch aus dem Kreis der Flüchtlingsfamilien.

Eigene Fragen der mittlerweile über 50 Helfer im UKF können über die eingerichtete WhatsApp-Gruppe rasch und ausreichend untereinander geklärt werden.

Die ehrenamtlichen Sprachkurse im Pfarrheim Elversberg gehören seit Anbeginn zum Angebot für die Neubürger.

Eine Sprechstunde für akute Probleme der Flüchtlinge vor den wöchentlichen Sitzungen des UKF hat sich etabliert.

Projekte wie die Fahrradwerkstatt, das Errichten und Pflegen eines Kleiderlagers im Hause Klein (aus Spenden der Gemeindemitglieder) sowie Sportangebote in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, gemeinsame Stunden im Jugendtreff Casa Nostra, Teilnahme an örtlichen Festen in Kirche und Gemeinde erweitern das interkulturelle Zusammenleben.

Der UKF sieht sich auf gutem Wege, den „Kulturschock“ der Geflüchteten in den ersten Tagen mit Hilfe von Kirchen und Gemeindemitgliedern überwunden zu haben.

Die Förderung einer behutsamen Eingliederung der Neubürger in unsere Gemeinde sehen wir in vielen Teilen als gelungen an.

Bemerkenswert dabei: Die gute Vernetzung der Flüchtlinge untereinander und die Übernahme von Verantwortung und Hilfestellung im Alltag für- und miteinander (Beantragung eines Bankkontos, Dolmetschen untereinander, uvm)